Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen

Augenblicke vergehen so schnell, genauso wie eine Ausbildung oder ein Urlaub. Besondere Augenblicke behält man im Herzen und erinnert sich gern an sie.

Im September 2013 begann das Seminar für Therapie- und Behindertenbegleithunde bei Therapiehunde Deutschland. Ich wusste nicht was uns als Team erwartet und so ging ich zum ersten Seminar mit gemischten Gefühlen. Es lief besser als gedacht! Wir waren eine bunt gemischte Truppe aus den verschiedensten Berufen und was noch viel wichtiger war jeder hatte einen anderen Grund warum er teilnahm. Die Vielfalt machte es perfekt!

Neben mir haben drei weitere Teilnehmer ihren Hund für ihre eigenen Bedürfnisse ausgebildet. Ein Hund wird im Kinderheim eingesetzt und ein weiterer in einer Physiotherapiepraxis. Wie man sieht ein weites buntes Feld das noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Der Lehrplan. Viel Theorie und Praxis, man will ja schließlich etwas lernen. Rechtsgrundlagen, Tierschutzgesetz, Medizin, Geburt/Aufzucht, Zucht, Besuche in Einrichtungen (Altenheim,….), Erste Hilfe, Ansätze zum einüben einzelner Übungen (Apport, ausziehen, tragen,…) und vieles mehr. Ich war erst erschlagen von der Masse die mein Hund lernen sollte, was ich nicht bedacht hatte zu diesem Zeitpunkt, vieles konnte Joho schon im Ansatz da es zur Grundausbildung in der Hundeschule gehörte. Ausflüge gehörten natürlich auch dazu. Eine Massenveranstaltung in Wuppertal (Gottesdienst) mit Schwebebahnfahrt, Schifffahrt nach Helgoland, Zug fahren, Markttag in Heide, Restaurantbesuche. Nicht alles lief immer glatt aber mit Geduld und Hilfe von allen war dann doch ein Erfolg am Ende des Tages zu verbuchen.

Ab jetzt war ein Wochenende im Monat fest eingeplant und jeder freute sich auf die Truppe, gab es doch immer viel zu erzählen. Wir lernten, übten und steuerten auf die Prüfungen zu….

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